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Aktuelles

„Wie kommt die Digitalisierung nach Ebelsbach?“

gp in200817 01 Mit dieser Frage begrüßten die Aktivsenioren der Region Unterfranken am 26.11.2020 ihren Gesprächsgast, Frau Staatsministerin Dorothee Bär, Beauftragte der Bundesregierung für Digitalisierung und Wahlkreisabgeordnete für die drei unterfränkischen Landkreise Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. Der beschauliche Ort Ebelsbach an der Grenze zwischen Wein- und Bierfranken im wunderschönen, von Weinbergen und Wallfahrtskirchen geprägten Maintal war nicht nur der Ort, in dem Frau Bär ihre Kindheit verbrachte, sondern diente hier auch als Metapher für dort ansässige Klein- und Kleinstunternehmen. Gerade diese Zielgruppe sprechen wir als Aktivsenioren bewusst an, auch zum Thema Digitalisierung.

StM Dorothee Baer201126 03Nach einer kurzen Vereinsvorstellung erläuterte der Leiter des AK Digitalisierung, Hartmut Pufahl, unser diesbezügliches Beratungskonzept. Es folgte ein konstruktiver Austausch, bei dem es z.B. um lebenslanges Lernen und um die (unzureichende) Digitalisierung an Schulen sowie deren Auswirkungen auf unsere Bildungsprojekte ging. Auch bundesweite Förderprogramme („go-digital“ und „Digital Jetzt“) wurden angesprochen, verbunden mit der Frage, ob nicht auch Beratungen von ehrenamtlich agierenden Vereinen förderungswürdig sein sollten. Verschiedenste Punkte wurden diskutiert: Wie läuft das Zusammenspiel mit anderen Institutionen, wie z.B. IHK und HWK, zu dem Thema? Wie kommt die Digitalisierung nicht nur zu Unternehmen, sondern auch zu den Bürgern, gerade den Älteren? Sollte nicht nur die Beschaffung von Hard- und Software gefördert werden, sondern auch diejenigen Lösungsanbieter, die eigene Systeme bei Klein(st)unternehmen durch geeignete Technologie (cloud-basiert), Lizensierungskonzepte und flexible Setup-Kosten (zumindest teilweise) überflüssig machen? Wer treibt die Digitalisierung in den kommunalen Verwaltungen voran und liegt hier auch ein mögliches Beratungsfeld für die Aktivsenioren?

Ziel dieses Gesprächs war nicht, endgültige Antworten zu erhalten oder konkrete Beschlüsse zu erwirken, sondern vielmehr Ideen und Anregungen auszutauschen sowie die Sichtbarkeit des Engagements der Aktivsenioren Bayern e.V. nicht nur zum Thema Digitalisierung zu erhöhen. Wir waren daher sehr dankbar, dass sich Frau StM Bär eine Stunde Zeit für uns genommen hatte – statt Mittagessen und zwischen diversen Sitzungen im Kanzleramt.

Zu den Gepflogenheiten der unterfränkischen Aktivsenioren gehört, dass dem jeweiligen Gesprächsgast oder Vortragenden am Ende ein Bocksbeitel überreicht wird. An dieser Stelle stößt die Digitalisierung jedoch unstrittig an ihre Grenzen. Wir klären gerade noch, ob der Wein nach Berlin gesandt werden soll oder vielleicht doch nach Ebelsbach.

 

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