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Interessante Neuigkeiten von den AKTIVSENIOREN BAYERN e.V.

„Die Atmosphäre ist einfach sehr angenehm.“

Wie finden eigentlich neue Mitglieder den Weg zum Aktivsenioren Bayern e.V., was können sie dort bewegen und welche Erfahrungen machen die Newcomer in diesem Verein? Diesen Fragen ist die frühere Focus-Redakteurin Meike Grewe in drei Fallbeispielen auf den Grund gegangen.

Wenn die Chemie stimmt und der Funke überspringt, dann kommt man auch schnell miteinander ins Gespräch. Die Themen der Aktivsenioren sind so vielfältig wie ihre Mitglieder - und die sind die Sparringspartner ihrer Klienten.

Aktivsenioren: Premiere im neuen Gemeindesaal

Sie waren mal Inhaber oder Manager von Firmen z.B. aus der Softwarebrache, Telekommunikation, Industrie, Dienstleistung, Handwerk, Verlagen, Handel oder dem Finanzwesen: die Mitglieder des Aktivsenioren Bayern e.V. Mit reinem Ruhestand wollen sich nicht begnügen, sondern geben – mit gemeinnützigem Anspruch – seit 35 Jahren ihr Wissen und ihr unternehmerisches Know-how an Existenzgründer, Start-ups und kleinere Mittelständler weiter. Auch bei Schulprojekten und Kommunen sind sie sehr gefragt.

Aktivsenioren formieren sich in Südtirol nach bayerischem Muster

Seit rund zwei Jahren haben sich mit Unterstützung der IDM Südtirol fruchtbare Kontakte zwischen der mittelständischen Wirtschaft in Südtirol und dem Aktivsenioren Bayern e.V. entwickelt. So konnten bereits mehrere Unternehmer und Betriebe bei ihren geschäftlichen Vorhaben ober beim Entree in süddeutsche Märkte auf das Know-how und die Beratungsleistungen dieses gemeinnützig tätigen Vereins zugreifen. Nach dieser Phase des „Warmlaufens“ und den wechselseitig guten Erfahrungen ist nun die Entscheidung gereift: das Modell „Aktivsenioren“ soll in den kommenden zwei Jahren auch in Südtirol etabliert werden und der dortigen Geschäftswelt zusätzliche Impulse geben. Dies war das Thema einer gut besuchte Pressekonferenz am 26.11. in der Handelskammer zu Bozen.

Im Sozialministerium gepunktet

Erster Punkt der Tagesordnung und unmittelbarer Anlass für den Gedankenaustausch war die Vorstellung eines Förderprojekts des Aktivsenioren Bayern e.V. mit dem Titel „Ziemlich beste Unternehmer – Existenzgründung und Selbstständigkeit für Menschen mit Handicap“. Bernhard Seidenath (MdL, CSU), der gesundheitspolitische Sprecher der Regierungsfraktion, hatte für Reinhold Heiss (Erster Vorstand) und Friedrich Bräuninger (Kommunikation und PR) die Wege geebnet, den Termin am 19.11.im Ministerium arrangiert und den Kontakt zu Carolina Trautner, der Staatssekretären im Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS), hergestellt.

35 Jahre AKTIVSENIOREN BAYERN e.V.

Eine gelungene Festveranstaltung in der Fuggerstadt Augsburg

Die mehr als 200 Gäste, die der Einladung zum 35jährigen Jubiläum der Aktivsenioren nach Augsburg Folge geleistet haben, waren voll des Lobes: Angefangen von den anregenden und informativen Stadtführungen durch das historische Augsburg über das gesellige Mittagessen im altehrwürdigen Ratskeller bis hin zu der Geburtstagsfeier im „Oberen Fletz“ des Rathauses und der abschließenden Besichtigung des „goldenen Saales“ hatten die Organisatoren hervorragende Arbeit geleistet und ein wirklich überzeugendes Programm zusammengestellt.

Feinjustieren, bis es passt

An der Fachschule für Gartenbau in Landshut bereiten Aktivsenioren die angehenden Garten- und Landschaftsbau-Meister mit einem Businessplan-Workshop auf Betriebsgründung oder -übernahme vor.

Wie wichtig ein fundierter Businessplan ist weiß Erwin Reißner aus eigener Erfahrung. Vor fünf Jahren hat der heute 29-jährige Meister für Garten- und Landschaftsbau (kurz: Galabau) in Zwiesel seinen Fachbetrieb gegründet. Sein Bruder, ein Geselle und im Büro seine Frau waren die ersten Mitarbeiter – jetzt sind es mit ihm 14. „Ich hatte gerade mal 5.000 Euro Eigenkapital und keine Kreditsicherheiten, aber mein Businessplan hat die Bank überzeugt“, sagt Reißner.